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Pressemeldungen Hainburg

Das Palliativteam des Landesklinikums Hainburg feiert 10-jähriges Jubiläum

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Palliativteams am Landesklinikum Hainburg fand am Samstag, dem 16.September 2017 ein Festakt in der Kulturfabrik in Hainburg an der Donau statt.

„Über 140 Gäste sind gekommen, um mit dem Team auf die vergangenen 10 Jahre zurückzublicken und gemeinsam dieses Jubiläum zu feiern. Gerade Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Palliativteams haben einen der schwierigsten Berufe im Land, weil es immer auch um persönliches Leid und auch die Emotionen der Angehörigen geht. Ich danke daher dem gesamten Team sehr herzlich für die herausragende Arbeit hier am Standort und gratuliere zum 10-Jährigen Bestehen. Die Palliativversorgung bildet einen immens wichtigen Baustein in der Versorgung der Patientinnen und Patienten, stellt aber auch immer wieder eine Grenzerfahrung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar“, betont Landesrat Karl Wilfing.

Als Moderator führte der bekannte Liedermacher, Kabarettist und Buchautor Peter Meissner durch den Tag. Nach der Begrüßung durch den Ärztlichen Direktor des Landesklinikums, Prim. Dr. Lukas Koppensteiner, und einer Festrede von Landesrat Mag. Karl Wilfing übernahm die Koordinatorin des Palliativteams, Renate Welleschitz, eine erste Einführung in die Thematik. In der anschließenden Interviewrunde gingen einige Mitglieder des Teams näher auf diverse Fragen ein, die sich im Rahmen der palliativen Versorgung immer wieder auftun.

Im Anschluss kamen namhafte, teils weit angereiste Referenten zu Wort, die sich in ihren Vorträgen ebenfalls den verschiedensten Formen der Grenzen widmeten. So brachte Prof. Dr. Friedemann Nauck seine Erfahrungen mit den Grenzen auf dem Gebiet der Symptomkontrolle ein. Martina Kern wiederum betrachtete die persönlichen Grenzen jedes Einzelnen, das „Nicht mehr können“ und sprach von der „Stärke lassen zu können“.
Mit wieviel Tod kann ein Team, sei es auch noch so professionell, eigentlich umgehen?  Das war die Frage, die Monika Müller in ihrem Vortrag stellte.
Wann ist Beileid reine Höflichkeit und wann oder wie nehmen wir tatsächlich Anteil. Damit beschäftigte sich Mag. Johannes Schwarzmann.
Einen schönen Abschluss der Vortragsreihe bildete Helga Ibi, die mit ihrer Therapiepuppe vor allem Kinder durch schwere Zeiten begleitet.
Nach den Vorträgen hatte das Publikum noch die Gelegenheit Fragen an die Referenten zu stellen.
Musikalisch wunderschön umrahmt wurde das Fest von der Band Amerling.

Neben der Kollegialen Führung des Landesklinikums Hainburg, dem Regionalmanagement der Landeskliniken-Holding für die Region Weinviertel und einigen Ehrengästen aus der Umgebung Hainburgs nahmen zahlreiche Netzwerkpartner aus dem Palliativ- und Hospizbereich an den Feierlichkeiten teil.

Die abschließenden wohlwollenden Worte wurden wieder von Prim. Dr. Koppensteiner  übernommen. Der Tag fand schließlich bei einem reichhaltigen Buffet einen gemütlichen und schönen Ausklang.


Bildtext
v.l.n.r.: OÄ Dr. Christina Gutdeutsch, Regionalmanager Weinviertel DI Jürgen Tiefenbacher, Dr. Schultes Eva, DGKP Welleschitz Renate, MSc, DGKP Preis Birgit, OA Dr. Peter Gaidoschik, DGKP Sandra Grienwaldt, Landesrat Mag. Karl Wilfing, DGKP Renate Tatzer, Bürgermeister Hainburg Helmut Schmid, DSA Sabine Reiter, Bürgermeister Wolfsthal Gerhard Schödinger, Postenkommandant Polizei Hainburg Herbert Tatzer, Pflegedirektorin Bettina Riedmayer, Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Lukas Koppensteiner

Medienkontakt
Landesklinikum Hainburg
Claudia Scharinger
Pressekoordination
Tel.: +43 (0) 2165/9004-15130
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